Herbststürme in Europa forderten mehrere Tote

Welt / 28.10.2013 • 23:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Umgestürzte Bäume zerstörten auch in Großbritannien zahlreiche Häuser. Foto: REUTERS, ePA
Umgestürzte Bäume zerstörten auch in Großbritannien zahlreiche Häuser. Foto: REUTERS, ePA

Heftige Stürme fegten mit bis zu 160 Kilometer pro Stunde über Europa hinweg.

London. Ein Sturm mit Orkanböen hat am Montag mehrere Länder in Westeuropa heimgesucht. Neben Großbritannien und Deutschland richtete der Sturm auch in Frankreich, Dänemark und den Niederlanden Schäden an. Vielerorts wurden Bäume entwurzelt und tiefer gelegene Gebiete überschwemmt. Stromnetze brachen zusammen und Verkehrswege mussten gesperrt werden. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben, die meisten durch umstürzende Bäume.

Unter den Todesopfern befanden sich Behördenangaben zufolge fünf Briten, sechs Deutsche, eine Niederländerin und ein Mann aus Dänemark. Im südenglischen Kent fuhr ein Atomkraftwerk aus Sicherheitsgründen seine beiden Reaktoren automatisch herunter.

Am schlimmsten traf der Sturm den Süden Großbritanniens und Deutschland. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde fegte er über die Britische Insel hinweg. Ein Stromausfall im Südwesten Englands legte bis zu 270.000 Haushalte lahm. In London Heathrow wurden mindestens 130 Flüge im Inland und zu europäischen Zielen gestrichen. Zudem wurde der Hafen in Dover geschlossen und der Fährverkehr nach Frankreich vorübergehend eingestellt.

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