Roma-Mädchen Maria soll zurück in die Heimat

Welt / 29.10.2013 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die richtigen Eltern der kleinen Maria leben in einem bulgarischen Roma-Lager und haben neun weitere Kinder. Foto: REUTERS
Die richtigen Eltern der kleinen Maria leben in einem bulgarischen Roma-Lager und haben neun weitere Kinder. Foto: REUTERS

Sofia. Die bulgarischen Behörden wollen das in Griechenland entdeckte Roma-Mädchen Maria in seine Heimat zurückholen. Die Kinderschutzbehörde teilte am Dienstag mit, sie werde dazu die nötigen Schritte einleiten. Es sei bewiesen worden, dass Maria die Tochter eines Ehepaars aus der bulgarischen Stadt Nikolajewo sei. Dass das vierjährige Mädchen im Falle einer Rückkehr in die Heimat zu seinen in ärmlichen Verhältnissen lebenden Eltern kommt, ist allerdings laut der Behörde nicht sicher. Maria soll den Angaben zufolge bei der Wohlfahrtsorganisation Kinderlächeln in Athen bleiben, bis eine Lösung für sie gefunden ist. Als Möglichkeiten nannte die bulgarische Kinderschutzbehörde die Rückkehr zu ihren leiblichen Eltern oder die Unterbringung bei Verwandten, in einer Pflegefamilie oder einer sozialen Einrichtung.

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