Sprengung könnte Flut ausgelöst haben

Welt / 01.06.2014 • 22:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Belgrad. Falsche Entscheidungen der Behörden sollen die katastrophalen Überschwemmungen in Serbien einem Medienbericht zufolge verursacht oder jedenfalls verschlimmert haben. Die größte Zeitung “Blic” veröffentlichte am Sonntag das Foto einer Straße, deren Sprengung die Flut in der Kleinstadt Obrenovac vor den Toren Belgrads Mitte Mai ausgelöst haben soll. “Sie sprengten eine Straße und versenkten die Stadt”, hatte das angesehene Blatt schon am Vortag über die Entscheidung der Behörden getitelt. In Obrenovac waren die meisten der 24 Ertrunkenen gefunden worden. Kritische Stimmen im Internet werfen vor allem Regierungschef Aleksandar Vucic schwere Versäumnisse und Panik vor.

Die Schadenssumme ist auch zwei Wochen nach der Flut noch nicht bekannt. In ersten inoffiziellen Schätzungen wurde von einer bis zwei Milliarden Euro gesprochen.

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