Spinnen ohne Augen und fliegende Frösche

Welt / 05.06.2014 • 22:34 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bangkok. Fliegende Frösche, eine augenlose Riesenkrabbenspinne, Zorro-Schlangen oder ein Fisch, der seine Geschlechtsorgane auf dem Kopf trägt: Das sind nur einige der neu entdeckten Tierarten in der südostasiatischen Mekong-Region, die der diesjährige WWF-Bericht präsentiert. Mehr als 360 Arten wurden binnen eines einzigen Jahres erstmals wissenschaftlich beschrieben.„Die Mekong-Region ist eine der letzten weitgehend unerforschten Ecken der Erde, ein Hotspot der biologischen Vielfalt“, sagte WWF-Referentin Kathrin Hebel. Aber: „Zahlreiche Arten drohen zu verschwinden, bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Der Bau von Straßen, große Stauanlagen und schnell wachsende Städte bedrohen die Artenvielfalt am Mekong.“ Nach WWF-Angaben mussten in Südostasien seit 1990 jährlich 2,7 Millionen Hektar Dschungel den Monokulturen riesiger Plantagen weichen. Bereits heute finden sich 70 Prozent der nur hier vorkommenden Säugetierarten auf der Roten Liste.

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