Höhlenforscher wird bis Ende Woche gerettet

Welt / 10.06.2014 • 22:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
An der Rettungsaktion sind auch Salzburger Höhlenretter beteiligt.

An der Rettungsaktion sind auch Salzburger Höhlenretter beteiligt.

Dem verletzten Deutschen (52) geht es besser als zunächst angenommen.

Berchtesgaden. Der in 1000 Metern Tiefe verletzte Höhlenforscher in den Berchtesgadener Alpen kann bis Ende der Woche gerettet werden. Spezialisten der Bergwacht Bayern gingen am Dienstag von drei bis fünf Tagen aus. Der Zustand des 52-Jährigen, der seit Sonntag verletzt in der Riesending-Schachthöhle liegt, scheint besser zu sein als zunächst vermutet. Der Mann sei ansprechbar und in der Lage, kurze Zeit zu stehen, sagte ein Sprecher der Bergwacht Chiemgau. Zuvor waren die Rettungskräfte davon ausgegangen, dass der Mann nur liegend an die Oberfläche gebracht werden kann. Der Mann, der zu den Entdeckern der Höhle gehört, soll in den nächsten Tagen etappenweise zu den fünf Biwakstationen gebracht werden, die Helfer am Montag auf dem Weg nach oben eingerichtet hatten. Die Bergung aus dem dunklen und engen Schacht dürfte dennoch extrem schwierig werden.

Der Höhlenforscher war am frühen Sonntag mit zwei Begleitern in der tiefsten und längsten Höhle Deutschlands unterwegs, als es gegen 01.30 Uhr plötzlich zu einem Steinschlag kam. Dabei wurde er laut Bergwacht an Kopf und Oberkörper schwer verletzt, er konnte die Höhle nicht mehr aus eigener Kraft verlassen.

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