Italien rettet mehr als 1500 Bootsflüchtlinge

Welt / 15.06.2014 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Rom. Die italienische Marine hat am Wochenende mehr als 1500 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Binnen 24 Stunden seien fünf Einsätze angelaufen, teilten die Behörden am Sonntag mit. Bei einem dieser Einsätze konnten nach einem Schiffbruch vor der libyschen Küste zehn Flüchtlinge nur noch tot geborgen werden. Nach Angaben der Marine war ihr Boot am Freitag rund 75 Kilometer vom nordafrikanischen Festland entfernt gesunken. 39 Menschen wurden gerettet. Wo sie herkamen, war zunächst nicht bekannt. Sie wurden am Sonntag zusammen mit 767 anderen geretteten Bootsflüchtlingen nach Palermo auf Sizilien gebracht.

Vor der italienischen Südküste wurden am Wochenende knapp 300 Bootsflüchtlinge aufgegriffen. Sie seien auf einem 20 Meter langen Fischkutter auf dem Weg von Griechenland nach Italien gewesen und stammten nach eigenen Angaben aus Syrien. Zwei Patrouillenboote hätten die 281 Menschen rund 150 Kilometer vor der Küste Kalabriens an Bord genommen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.