Walfänger töten 30 Zwergwale

Welt / 17.06.2014 • 22:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Tokio. Rund drei Monate nach dem Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zum Walfangverbot für die Antarktis hat Japan wieder Meeressäuger getötet. Die japanische Walfangflotte, die im April aus der Stadt Ayukawa ausgelaufen war, habe ihre Mission in Küstengewässern und im Nordwestpazifik beendet und dabei 30 Zwergwale erlegt, teilte die japanische Fischereibehörde am Dienstag mit. Der Fang umfasse 16 männliche und 14 weibliche Tiere mit einer durchschnittlichen Länge von etwa sechs Metern, erläuterte die Behörde.

Das IGH-Urteil betraf nur die Antarktis, nicht aber den Walfang im Nordwestpazifik und in japanischen Küstengewässern.

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