Ebola-Patient wird in Hamburg behandelt

Welt / 27.08.2014 • 22:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Hamburg. Erstmals behandeln Ärzte in Deutschland einen an Ebola erkrankten Menschen. Ein Spezialjet mit dem infizierten Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Bord landete am Mittwoch auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. Von dort brachte ein Infektionsrettungswagen den Epidemie-Experten in das Behandlungszentrum für hoch ansteckende Erkrankungen am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). Der Mann, der aus dem Senegal stammt, hatte sich beim Einsatz in einem Labor in Sierra Leone infiziert, sagte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic in Genf.

Nachdem die Infektion des Senegalesen am Sonntag bestätigt worden war, hatte die WHO ihre Helfer aus dem Labor in der Stadt Kailahun nahe der Grenze zu Guinea abgezogen und beim UKE angefragt, ob der Mitarbeiter in Hamburg behandelt werden könnte. In Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde sei dann die Entscheidung gefallen, dass der Patient in die Hansestadt kommen kann, sagte der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, Rico Schmidt.

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