WHO befürchtet mehr als 20.000 Ebolafälle

Welt / 28.08.2014 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Neue Daten der WHO zeigen, dass sich die Krankheit immer schneller ausbreitet. Bisher starben mehr als 1500 Menschen.  Foto: Reuters
Neue Daten der WHO zeigen, dass sich die Krankheit immer schneller ausbreitet. Bisher starben mehr als 1500 Menschen. Foto: Reuters

Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet in Westafrika mit einem langen Kampf gegen die Ebola-Epidemie und vielen Opfern. Die Zahl der Infizierten könne in den kommenden sechs bis neun Monaten über
20.000 steigen, erklärte die WHO bei der Vorstellung eines Notfallplans am Donnerstag in Genf. Dieser sieht unter anderem den Einsatz von mehr als 13.000 Fachkräften in jenen Regionen vor, die am schlimmsten von dem Virus betroffen sind. 750 davon sollen internationale Spezialisten sein. Die Gesamtkosten schätzt die WHO auf mehr als 370 Millionen Euro innerhalb der kommenden sechs Monate.

Bis zum 26. August stieg die Zahl der bestätigten und der Verdachtsfälle in Westafrika nach Angaben der WHO auf insgesamt 3069, 1552 von ihnen starben. Tatsächlich könne die Zahl zwei bis viermal so hoch liegen, warnte die Organisation.

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