UNO erweiterte Schutz wandernder Tierarten

Welt / 10.11.2014 • 22:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Quito. Die Schutzmaßnahmen für wandernde Tierarten sind auf einer UNO-Konferenz in Quito stark erweitert worden. 31 Arten wurden zum Abschluss der Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in die Schutzlisten der 120 Mitgliedsländer aufgenommen. Die 21 aufgelisteten Hai-, Rochen- und Sägefischarten stellen die wichtigste Untergruppe dar. Für einige kommerziell gefischte Arten wie Mantas und Teufelsrochen wird absolutes Fangverbot erlassen. Auch der Eisbär soll nicht nur wie bisher von den Arktis-Anrainerstaaten in Schutz genommen werden. Die Konferenz beschloss, die ansteigenden Touristenfahrten und Ölbohrungsprojekte in der Arktis zu regeln.