Mini-Labor „Philae“ ging der Strom aus

Welt / 14.11.2014 • 22:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Mini-Labor „Philae“ steht im Schatten. Foto: Reuters

Mini-Labor „Philae“ steht im Schatten. Foto: Reuters

Darmstadt. Mit nur noch einigen Stunden Batterie-Reserven hat der Forschungsroboter „Philae“ auf dem Kometen Tschuri weitere Versuche vorgenommen. „Er hat nur noch einige Stunden Lebensdauer mit seiner Batterie“, sagte Projektleiter Philippe Gaudon von der französischen Raumfahrtbehörde CNES am Freitag. Auf Mitternacht schätzte er den Zeitpunkt des vorläufigen Endes der Mission.

Die wissenschaftliche „Ernte“ sei aber bereits jetzt beträchtlich. Das kühlschrankgroße Mini-Labor „Philae“ war am Mittwochnachmittag auf dem Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenk, genannt Tschuri, gelandet, rund 510 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Die Batterie konnte von da an etwa 60 Stunden lang Energie liefern. Da „Philae“ im Schatten gelandet ist, funktionieren die Solarzellen nicht.

Im August jedoch nähert sich der Komet der Sonne: Dann könnten seine Solarzellen das Mini-Labor wieder erwecken.