Raubkatze sorgt bei Paris für Aufregung

Welt / 14.11.2014 • 22:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
In Montévrain ist ein Großaufgebot an Polizisten und Soldaten auf der Jagd nach einer Raubkatze.  Foto: AP
In Montévrain ist ein Großaufgebot an Polizisten und Soldaten auf der Jagd nach einer Raubkatze. Foto: AP

Paris. 40 Autominuten östlich von Paris schleicht seit Donnerstag eine Raubkatze durch Wald und Felder, die sich bis Freitagnachmittag auch von inzwischen 200 mobilisierten Polizisten und Soldaten nicht einfangen ließ. Zunächst war davon ausgegangen worden, dass es sich um einen Tiger handelt. Das schloss die Regionalregierung von Seine-et-Marne am Freitag unter Berufung auf eine Expertenanalyse aus. Um was für eine Großkatze es sich genau handelt, wisse man aber weiterhin nicht.

Erstmals gesichtet wurde die Raubkatze am Donnerstag auf einem Parkplatz in Montévrain. Polizisten eskortierten dort am Freitagmorgen Schulkinder zum Unterricht. Einwohner Montévrains und zweier Nachbarorte wurden aufgefordert, zu Hause oder in ihren Autos zu bleiben und Spaziergänge zu vermeiden – vor allem im Wald.