Wegen Schaden kehrt „Polarstern“ zurück

Welt / 09.03.2015 • 21:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ hat ein technisches Problem.  Foto: dpa
Das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ hat ein technisches Problem. Foto: dpa

Bremerhaven. Der deutsche Forschungseisbrecher „Polarstern“ wird heute, am Dienstag, von seiner abgebrochenen Antarktis-Expedition in Bremerhaven zurückerwartet. Die Besatzung hatte sich wegen eines Schadens an der hydraulischen Verstellung eines Propellers entschlossen, umzukehren.

Die wissenschaftliche Besatzung war bereits vom südafrikanischen Kapstadt aus zurückgeflogen. Die „Polarstern“ werde sofort in die Werft gehen, sagte der Projektkoordinator Rainer Knust vom deutschen Alfred-Wegener-Institut (AWI) am Montag. Das 118 Meter lange Forschungsschiff ist bereits seit 32 Jahren im Dienst und verbringt den größten Teil des Jahres auf See.

Die „Polarstern“ ist fähig, bis zu eineinhalb Meter dickes Eis zu durchfahren. Sie überwintert bei Bedarf auch im Eis der Polarmeere.