Viertes Opfer in Aargau offenbar nicht geplant

Welt / 15.05.2015 • 22:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

aargau. Neue Details zur Bluttat mit fünf Toten in der Schweiz: Der 36-jährige Täter hat mit insgesamt 14 Schüssen in Würenlingen (Kanton Aargau) seine Schwiegereltern, seinen Schwager, einen Nachbarn und anschließend sich selbst erschossen. Die Vermutung, dass die vierte Tötung nicht geplant war und der Täter seinem Opfer zufällig begegnet ist, hat sich laut Schweizer Staatsanwaltschaft erhärtet. Man gehe davon aus, dass der Täter sein viertes Opfer auf dem Rückweg zu seinem Auto „im Vorbeigehen“ erschossen habe. Das Motiv ist vorerst unklar. Aufgrund der Ermittlungen gesichert ist laut Staatsanwaltschaft lediglich, dass der Tat Erbschaftsstreitigkeiten um einen größeren Geldbetrag vorausgegangen waren.