13 Tote bei Schießerei an einer US-Hochschule

Welt / 01.10.2015 • 23:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mindestens elf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert.  Foto: AP
Mindestens elf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Foto: AP

Mutmaßlicher Amokläufer tötet mindestens 13 Menschen und verletzt 20 weitere.

Portland. (VN) Ein mutmaßlicher Amokläufer hat an einem College im US-Westküstenstaat Oregon mindestens 13 Menschen getötet und 20 weitere verletzt. Diese Zahl nannte die Generalstaatsanwältin des US-Staates Oregon, Ellen Rosenblum, am Donnerstag. Nach Angaben der Polizei wurden im Umpqua Community College in Roseburg zudem mindestens 20 weitere Personen verletzt. Der Täter ist demnach bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet worden.

Feuer am Campus eröffnet

Der Schütze eröffnete ersten Berichten zufolge am Donnerstagvormittag (Ortszeit) das Feuer im Unterrichtsraum in einem der insgesamt 18 Gebäude auf dem Campus. Er bewegte sich dann durch weitere Räume, Retter entdeckten Schoufler zufolge in mehreren Unterrichtsräumen Tote und Verletzte. „Bitte halten Sie sich aus der Gegend fern“, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit und warnte vor einem „aktiven Schützen“. Das College wurde abgeriegelt. Elf Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht, mindestens zwei davon starben.

Am Umpqua Community College (UCC) in Roseburg sind mehr als 3000 Vollzeit- und 16.000 Teilzeit-Studenten eingeschrieben. Die Kleinstadt mit rund 22.000 Einwohnern

liegt etwa 300

Kilometer

südlich der Metropole

Portland. Busse transportierten die Studenten zu einem Festplatz abseits vom Campus, nachdem sie von der Polizei durchsucht wurden.

Tat angekündigt?

Beobachter vermuteten wegen der vielen Todesopfer, dass der Schütze eine halb­automatische Waffe benutzte. CNN berichtete zudem, dass er seine Tat im Internet angekündigt haben könnte. Die unter anderem für Sprengstoff zuständige Bundespolizei ATF schickte Verstärkung aus Portland nach Roseburg.