Kaum noch Hoffnung für Verschüttete

Welt / 04.10.2015 • 22:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
MIndestens 95 Menschen wurden bei einem verheerenden Erdrutsch in Guatemala getötet, Hunderte werden noch immer vermisst.  Foto: EPA
MIndestens 95 Menschen wurden bei einem verheerenden Erdrutsch in Guatemala getötet, Hunderte werden noch immer vermisst.  Foto: EPA

Guatemala-Stadt. Bei einem verheerenden Erdrutsch in Guatemala sind mindestens 95 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer dürfte allerdings weiter steigen. Noch immer werden Hunderte Menschen vermisst, und die Überlebenschancen der Verschütteten sanken mit jeder Stunde. Einsatzleiter Sergio Cabanas sagte am Samstagabend (Ortszeit), es sei sehr unwahrscheinlich, noch Überlebende aus den Trümmern zu bergen. 1800 Rettungskräfte sind im Einsatz.

Bei dem Unglück wurden 125 Häuser verschüttet. In dem Vorort von Guatemala-Stadt leben vor allem arme Familien. Einige Häuser lagen nach dem Erdrutsch bis zu 20 Meter unter der Erdoberfläche, wie der Feuerwehrchef der Zeitung „Prensa Libre“ sagte. Der Erdrutsch war von starken Regenfällen in den vergangenen Tagen ausgelöst worden. Der Hügel über dem Viertel brach in zwei Teile.