„Jahrtausend-Regen“ flutet South Carolina

05.10.2015 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Binnen weniger Stunden regnete es so viel wie sonst in drei Monaten.  Foto: AP
Binnen weniger Stunden regnete es so viel wie sonst in drei Monaten.  Foto: AP

Columbia. Im US-Staat South Carolina sind seit Freitag mindestens sieben Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen. Viele Schulen, Hochschulen und Ämter blieben am Montag geschlossen.

In dem Bundesstaat an der Ostküste herrscht nach Rekord-Regenmengen der Notstand: Straßen und Häuser sind überflutet, Autobahnen und Brücken gesperrt. Polizei und Feuerwehr gelang es, Dutzende Menschen zu retten. Die Nationalgarde setzte Rettungshubschrauber ein, um Menschen von Dächern zu holen. In South Carolinas Hauptstadt Columbia wurde für die Nacht auf Montag eine Ausgangssperre verhängt. Gouverneurin Nikki Haley riet den Menschen, die Wassermassen zu meiden und ihre Häuser nicht zu verlassen. Sie sprach am Sonntag vom schlimmsten Regen seit 1000 Jahren. Insgesamt waren 25.000 Menschen in der Region ohne Strom.

Binnen weniger Stunden regnete es so viel wie sonst in drei Monaten.  Foto: AP
Binnen weniger Stunden regnete es so viel wie sonst in drei Monaten.  Foto: AP