Amokläufer von Oregon hinterlässt Manifest

Welt / 06.10.2015 • 22:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

roseburg. Fünf Tage nach dem Blutbad an einem College in Oregon haben Ermittler Details aus einem Manifest des Schützen bekannt gegeben. Darin habe der 26-jährige Christopher Harper-M. beklagt, dass er keine Freundin habe, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Zudem habe der mutmaßliche Täter jeden in seiner Umgebung für „verrückt“ gehalten, sich selbst aber für zurechnungsfähig. Wörtlich hieß es in dem Manifest: „Andere Leute denken ich bin verrückt, aber ich bin es nicht. Ich bin der Normale.“ Der Angreifer hatte am Donnerstag am Umpqua College in Roseburg neun Menschen getötet und sieben verletzt. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei tötete sich der 26-Jährige selbst.