Flugzeug nach Tod des Piloten notgelandet

06.10.2015 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

new york. Nach dem Tod eines der beiden Piloten hat eine Maschine der US-Fluggesellschaft American Airlines die Route ändern und notlanden müssen. Flug American 550 war in der Nacht auf Montag auf dem Weg von Phoenix (Arizona) zur Ostküstenmetropole Boston, als der Copilot Medienberichten zufolge plötzlich einen medizinischen Notfall meldete. Der Kapitän sei „arbeitsunfähig“, funkte er an den Kontrollturm in Syracuse im Staat New York, wie der Lokalsender WBZ-TV unter Berufung auf eine Abschrift des Funkspruchs berichtete. Der Airbus A320 mit 147 Passagieren und fünf Crewmitgliedern landete sicher auf dem Flughafen von Syracuse. Der Website Syracuse.com zufolge brachte eine Ersatz-Crew die Reisenden nach Boston.

„Dies ist ein schrecklich trauriges Ereignis, und American Airlines konzentriert sich derzeit darauf, sich um die Familie des Piloten zu kümmern sowie um die American-Airlines-Besatzung und Passagiere an Bord des Fluges“, teilte eine Sprecherin der Fluggesellschaft mit. American-Chef Doug Parker lobte die Besatzung: „Sie haben sich auf außergewöhnliche Weise um den Piloten, um einander und um unsere Kunden gekümmert“, sagte Parker am Montag laut Syracuse.com. Die Todesursache wurde bisher nicht veröffentlicht. Der 57-jährige Kapitän war seit 1990 Pilot.