Zeugen der Hoffnung: Papst würdigt Kumpel

Welt / 14.10.2015 • 22:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die vor fünf Jahren geretteten chilenischen Bergleute begrüßten den Papst bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz.  Foto: Reuters
Die vor fünf Jahren geretteten chilenischen Bergleute begrüßten den Papst bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz.  Foto: Reuters

Rom. Papst Franziskus hat am Mittwoch die nach einem Grubenunglück vor fünf Jahren aus einem chilenischen Bergwerk geretteten Kumpel als Zeugen der Hoffnung gewürdigt. „Ich begrüße ganz besonders die 33 chilenischen Bergmänner, die 70 Tage lang in den Eingeweiden der Erde gefangen waren“, sagte Franziskus am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Jeder Einzelne von ihnen könne sagen, was die Hoffnung bedeute. Die chilenischen Bergleute waren nach 69 Tagen in 700 Metern Tiefe am 13. Oktober 2010 mit einer eigens angefertigten Rettungskapsel an die Erdoberfläche gebracht worden. Auch fünf Jahre danach lässt viele der Männer das Unglück nicht los. Inzwischen gibt es auch Streit zwischen ihnen, etwa darum, was mit dem Geld der 2013 gegründeten Stiftung „Los 33 de Atacama“ geschehen ist.