Nebenbuhler erschossen

28.10.2015 • 21:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

klagenfurt. Zu 20 Jahren Haft ist am Mittwoch ein 51-jähriger Kärntner am Landesgericht Klagenfurt verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen den Mann einstimmig wegen Mordes schuldig. Als Milderungsgründe wertete Vorsitzender Gerhard Pöllinger das Geständnis, die nicht auszuschließende Provokation durch das Opfer und die Einschränkung der Zurechnungsfähigkeit des Täters. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der 51-Jährige hatte am Allerseelentag 2014 seinem vermeintlichen Nebenbuhler auf einem Parkplatz in Klagenfurt aufgelauert und ihn mit drei Schüssen in den Kopf getötet. Er hatte beim Prozess die Bluttat zugegeben, die Mordabsicht jedoch bestritten.