47-Jähriger vor einem Wohnhaus erschossen

Welt / 01.11.2015 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

klagenfurt. Nach dem Mord an einem 47-Jährigen in der Nacht auf Samstag vor einem Mehrparteienwohnhaus in Klagenfurt sind am Sonntag erste Obduktionsergebnisse vorgelegen. Das Opfer kam demzufolge durch mehrere Schüsse, die aus einer Faustfeuerwaffe abgegeben wurden, ums Leben, wie Gottlieb Türk vom Landeskriminalamt (LKA) Kärnten schilderte. „Die vorläufigen Obduktionsergebnisse ergaben, dass das Opfer von mehreren Projektilen getroffen wurde, was in Summe tödlich verlaufen ist“, sagte der LKA-Leiter. Die Spurensicherung sei zwar abgeschlossen, die Auswertungen dauerten jedoch noch an. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Mann beim Aufsperren der Eingangstür erschossen worden sein, ob ihm aufgelauert wurde, oder ob eine Verfolgung vorausgegangen ist, sei noch nicht geklärt. Am Sonntag liefen die Ermittlungen weiter auf Hochdruck. „Es werden Leute aus dem Umfeld befragt, Nachforschungen und Personenüberprüfungen angestellt“, schilderte Türk. Das Opfer war vor Jahren nebenberuflich als Taxifahrer tätig, war zuletzt aber einem anderen Beruf nachgegangen, daneben soll er sich im Suchtgift- und Drogenmilieu bewegt haben. Der 47-Jährige war in der Nacht auf Samstag vor seinem Wohnhaus in Klagenfurt mit tödlichen Schussverletzungen aufgefunden worden.