Hitzesommer setzte den Schweizer Alpen zu

Welt / 03.11.2015 • 22:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Davos. Wegen der hohen Temperaturen sind nach einer Studie im vergangenen Sommer in den Schweizer Alpen außergewöhnlich viele Felsen abgestürzt.

Zwischen Ende Juli und Anfang September habe es vor allem oberhalb von
2500 Metern eine ganze Reihe von Felsstürzen gegeben, teilte das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung am Dienstag in Davos mit. Die Dimensionen dieser Stürze habe zwischen einigen Hundert und mehreren Zehntausend Kubikmetern gelegen.

Das meiste Gestein löste sich demnach in der Auftauschicht nahe der Felsoberfläche. Grund dafür seien hohe Lufttemperaturen gepaart mit häufigen Regenfällen, hieß es.