Schiffbrüchige Fischer aus Seenot gerettet

Welt / 03.11.2015 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Fischer sind in Ecuador in See gestochen, dann aber vom Kurs abgekommen und rund einen Monat im Meer getrieben.  Foto: AFP
Die Fischer sind in Ecuador in See gestochen, dann aber vom Kurs abgekommen und rund einen Monat im Meer getrieben.  Foto: AFP

Mexiko-Stadt. Die mexikanische Marine hat vier Fischer aus Seenot gerettet, die nach eigenen Angaben rund einen Monat in ihrem kleinen Boot führungslos im Meer getrieben sind. Ein Flugzeug habe die Männer aus Kolumbien und Ecuador am Wochenende rund 260 Kilometer vor der Küste von Puerto Chiapas im Pazifik gesichtet, berichteten örtliche Medien am Dienstag. Ein Marine-Schiff habe sie schließlich geborgen. Die Fischer seien wegen Trinkwassermangels dehydriert gewesen, teilte die Marine mit.

Die Geretteten berichteten, sie seien am 24. September in dem rund 2000 Kilometer entfernten Hafen Puerto Esmeraldas in Ecuador zum Fischen in See gestochen. Sie seien jedoch vom Kurs abgekommen. Am 1. Oktober sei ihnen dann der Treibstoff ausgegangen. Die Strömung habe sie bis zur Rettung am Samstag vor die mexikanische Küste getrieben.