Regionalzug rast in Schwertransporter

06.11.2015 • 21:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der vordere Teil des Zuges wurde beim Aufprall zertrümmert. Beide Fahrzeuge gerieten in Brand. Zwei Menschen kamen ums Leben.  Foto: dpa
Der vordere Teil des Zuges wurde beim Aufprall zertrümmert. Beide Fahrzeuge gerieten in Brand. Zwei Menschen kamen ums Leben.  Foto: dpa

Freihung. Ein Regionalzug ist im oberpfälzischen Freihung (Landkreis Amberg-Sulzbach) auf einem Bahnübergang in einen Schwertransporter gerast, der Lokführer und der Fahrer des Lastwagens starben. 18 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.

Nach ersten Ermittlungen war der Tieflader, der einen Militär-Lastwagen transportierte, am späten Donnerstagabend auf dem Bahnübergang liegengeblieben. Der aus Nürnberg herannahende Regionalzug habe nicht mehr bremsen können: Er prallte auf das Führerhaus des Sattelschleppers, riss die Kabine ab und schob sie mehrere hundert Meter vor sich her. Der 35 Jahre alte Lokführer und der 30 Jahre alte Lastwagenfahrer wurden getötet. Der 25 Jahre alte Beifahrer des Transporters überlebte.

Wie schnell der Zug unterwegs war, muss der Gutachter klären, wie die Polizei mitteilte.