Ende der umstrittenen Schwertwal-Shows

Welt / 10.11.2015 • 22:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Tierschützer protestieren schon lange gegen die Shows. Die Becken der Tiere seien vielfach zu klein, sagen sie. Foto: reuters
Tierschützer protestieren schon lange gegen die Shows. Die Becken der Tiere seien vielfach zu klein, sagen sie. Foto: reuters

san diego. Das US-Unternehmen SeaWorld wird die Shows mit Schwertwalen in seinem kalifornischen Freizeitpark San Diego 2017 aus dem Programm nehmen. Die Reaktion von Zuschauern habe das Unternehmen dazu veranlasst, sagte Konzernchef Joel Manby am Montag vor Investoren. Der Park werde Besuchern künftig andere Erlebnisse mit den Orcas ermöglichen und dabei mehr auf das natürliche Verhalten und die natürliche Umgebung der Wale achten. Die Nachricht fiel zeitlich zusammen mit den Geschäftsergebnissen für das dritte Quartal von SeaWorld, die schlechter ausfielen als von Anlegern an der New Yorker Wall Street erwartet. Die in Orlando im US-Staat Florida ansässige Firma kämpft gegen sinkende Umsätze, seit der Film „Blackfish“ ihre Behandlung der Killerwale kritisierte. Tierschützer protestieren seit Langem gegen den Einsatz der Wale in Shows.