Zu spätes Bremsen führte zu TGV-Unglück

Welt / 19.11.2015 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Zug war zu schnell unterwegs, außerdem hätten sich bei dem Unglück sieben statt der erlaubten vier Menschen im Führerhaus aufgehalten. RTS
Der Zug war zu schnell unterwegs, außerdem hätten sich bei dem Unglück sieben statt der erlaubten vier Menschen im Führerhaus aufgehalten. RTS

Straßburg. Der Unfall eines französischen TGV-Testschnellzugs mit elf Toten ist nach Angaben der staatlichen Bahngesellschaft SNCF durch falsches Bremsen verursacht worden.

Der Zug sei „zu spät“ gebremst worden, weshalb er bei einer Geschwindigkeit von 243 Stundenkilometern entgleist sei, sagten Vertreter der SNCF am Donnerstag.Außerdem hätten sich bei dem Unglück sieben statt der erlaubten vier Menschen im Führerhaus aufgehalten.
Beim Wechsel von der Hochgeschwindigkeitstrasse auf die ursprüngliche Bahntrasse sei der Zug mit 265 Stundenkilometern statt mit 176 Stundenkilometern unterwegs gewesen, teilte die SNCF mit.

Bei dem Unfall am Samstag im Elsass wurden 42 Menschen verletzt, unter ihnen vier Kinder. Weshalb sich auch Kinder im Zug befanden, sei Gegenstand der Ermittlungen, ebenso die Frage, weshalb das Führerhaus überbelegt war, erklärte die SNCF.

Der 1111 Karat schwere Edelstein wurde in Botswana entdeckt. Er ist von unschätzbarem Wert.  Foto: AFP
Der 1111 Karat schwere Edelstein wurde in Botswana entdeckt. Er ist von unschätzbarem Wert.  Foto: AFP