Hubschrauber stürzt in eine Gletscherspalte

Welt / 22.11.2015 • 22:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wellington. Sieben Menschen sind am Wochenende beim Absturz eines Hubschraubers in einer beliebten Touristenregion Neuseelands ums Leben gekommen. Erst am Sonntag sei es gelungen, die ersten der Opfer aus einer Gletscherspalte zu holen, berichtete die Polizei. Wegen starker Winde und schlechter Sicht musste die Bergung am Fox-Gletscher über Seilwinden zeitweise unterbrochen werden.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei Australier und vier Briten sowie den einheimischen Piloten. Sie waren am Samstag zu einem Rundflug über die Gletscher am Mount Cook auf der Südinsel gestartet. Zum Unfall kam es auf einer Höhe von etwa 750 Metern. „Das Terrain dort ist außerordentlich schwierig, mit tiefen Gletscherspalten“, sagte Peter Northcote von der Behörde für Transportunfall-Untersuchungen. Das Wetter war zum Zeitpunkt des Unglücks schlecht. Es hatte in den Tagen zuvor schon viel geregnet, die Wolken hingen nach Angaben des Wetterdienstes tief. Der Helikopter gehörte einer Firma, die Touristen zu Wanderungen auf den Gletscher fliegt und Rundflüge anbietet. „Unser Mitgefühl gilt den Familien“, sagte Manager Barry Whiteland vor der Einsatzzentrale der Rettungskräfte. „Die anderen Piloten sind heute Morgen zusammen gekommen, es ist eine schwierige Situation für alle.“