Sehr seltenes Nashorn „Nola“ verendet

23.11.2015 • 21:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dieses Foto zeigt „Nola“ während einer tierärztlichen Untersuchung. Das Nördliche Breitmaulnashorn ist beinahe ausgestorben. Foto: reuters
Dieses Foto zeigt „Nola“ während einer tierärztlichen Untersuchung. Das Nördliche Breitmaulnashorn ist beinahe ausgestorben. Foto: reuters

san diego. Im Zoo von San Diego ist ein extrem seltenes Nashorn gestorben. Das Nördliche Breitmaulnashorn „Nola“ (41) gehörte zu den letzten lebenden Tieren seiner Art, wie der Zoo von San Diego am Sonntag nach Angaben des Sender Fox5 San Diego mitteilte. Nun gebe es auf der ganzen Welt nur noch drei Exemplare, hieß es weiter. Die genaue Todesursache wurde nicht erwähnt. Vor Monaten hatten Tierärzte Nola wegen eines Hüftleidens operiert. Der Zoo von San Diego in Kalifornien arbeitet nach eigenen Angaben mit dem Ol-Pejeta Tierreservat in Kenia zusammen, um weiße Breitmaul-Nashörner nicht aussterben zu lassen. Das Nördliche Breitmaulnashorn gilt als seltenstes Großsäugetier der Welt und als unmittelbar vom Aussterben bedroht. Es war ursprünglich in einem Gebiet vom Kongo über Uganda und den Sudan bis hinein in den Tschad verbreitet.