Zwölf Jahre Haft für Bankräuber

Welt / 24.11.2015 • 22:26 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

korneuburg. Wegen neun Banküberfällen ist ein 37-jähriger Wiener am Dienstag am Landesgericht Korneuburg zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte sich schuldig bekannt, die Coups – bewaffnet und maskiert – in Niederösterreich von 2008 bis August 2015 begangen zu haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Richter Helmut Neumar verwies auf die hohe Anzahl von neun Fällen – vier davon waren als schwerer Raub zu bewerten – und die Tatbegehung aus Gewinnsucht. Für die Opfer bedeuteten die Taten Todesangst und jahrelange traumatische Erinnerungen. Mildernd seien das Geständnis des Beschuldigten und sein ordentlicher Lebenswandel bis zum ersten Raub.