Vater von Amokläufer verklagt Klinikum

Welt / 03.02.2016 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Stuttgart. Fast genau sieben Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten startet am 22. März ein weiterer Prozess zu der Tat eines 17-Jährigen. Der Vater von Tim K. verklagt Ärzte und Therapeuten des Klinikums am Weissenhof, einer Facheinrichtung für psychisch Kranke in Weinsberg bei Heilbronn. Jörg K. argumentiert, dass die Klinik ihm nicht von der Gefahr berichtet habe, die von seinem dort behandelten Sohn ausging. Hintergrund ist seine Hoffnung, von Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen von Geschädigten freigestellt zu werden.

Tim K. hatte am 11. März 2009 an seiner ehemaligen Schule in Winnenden und auf der Flucht im nahe gelegenen Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen.