150.000 Pinguine in der Antarktis verhungert

Welt / 14.02.2016 • 22:29 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

antarktis. In der Antarktis sind rund 150.000 Pinguine verhungert, weil ein riesiger Eisberg ihnen den Weg zum Meer versperrte. Der Eisberg B09B mit einer Fläche von rund hundert Quadratkilometern sei im Dezember 2010 in der Commonwealth Bucht in der Ostantarktis an Land gestoßen, heißt es in einer Studie, die in der Zeitschrift „Antarctic Science“ veröffentlicht wurde. Daraufhin sei die Zahl der Adelie-Pinguine von 160.000 auf 10.000 im Dezember 2013 gesunken. Wegen des Eisbergs müssten die Pinguine mehr als 60 Kilometer gehen, um Nahrung zu finden. Sollte der Eisberg nicht wieder von der Küste losbrechen oder das Eis in der Bucht aufbrechen, könnte die Kolonie in 20 Jahren ganz verschwunden sein.