32 Tote durch Erdrutsch

Welt / 10.05.2016 • 22:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Addis Abeba. Bei einem Erdrutsch infolge ungewöhnlich heftiger Regenfälle sind in Äthiopien am Dienstag mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Zehn Personen galten zunächst noch als vermisst, teilte der Katastrophenschutz des ostafrikanischen Landes mit. Zu dem Unglück sei es am Dienstagabend in der Wolayta-Region gekommen. Seit April sind den Angaben zufolge in Äthiopien fast 50 Menschen bei Erdrutschen und Überflutungen gestorben, 41 davon in der Wolayta-Region. Die Fluten rissen Straßen weg und brachten Brücken zum Einsturz. Der starke Regen gilt als Begleiterscheinung des Klimaphänomens El Niño, das in Äthiopien auch zu einer Dürre geführt hat.