Singapur vernichtet acht Tonnen Elfenbein

Welt / 13.06.2016 • 20:59 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Behördenmitarbeiter bereiten in Singapur die Vernichtung von mehreren Tonnen Elfenbein vor. Foto: AFP
Behördenmitarbeiter bereiten in Singapur die Vernichtung von mehreren Tonnen Elfenbein vor. Foto: AFP

Singapur. Die Behörden in Singapur haben am Montag rund acht Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein zerstört. Dies solle ein deutliches Signal an Schmuggler sein, den Stadtstaat nicht als Transitland für den Handel mit Elefantenstoßzähnen zu nutzen, teilte die Agrar-, Nahrungsmittel- und Veterinärbehörde Singapurs mit. Der Wert der illegalen Ware, die die Behörden innerhalb von rund zwei Jahren beschlagnahmt hatten, wurde auf umgerechnet rund 8,4 Millionen Euro geschätzt.

Beute aus zwei Jahren

Das Elfenbein wurde von einer Maschine zerstoßen und verbrannt. So werde verhindert, dass es wieder auf den Markt gelange, hieß es. Bei den Elefantenstoßzähnen handelt es sich um Schmuggelware, die die Behörden in den Jahren 2014 und 2015 beschlagnahmt hatten.