Blitzschläge töten in Indien 74 Menschen

Welt / 22.06.2016 • 22:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die einsetzende Regenzeit hat in vielen Distrikten der vier Bundesstaaten für starke Gewitter und heftige Niederschläge gesorgt. Foto: AFP
Die einsetzende Regenzeit hat in vielen Distrikten der vier Bundesstaaten für starke Gewitter und heftige Niederschläge gesorgt. Foto: AFP

patna. Blitze bei heftigen Unwettern haben in Indien binnen 24 Stunden 74 Menschen das Leben gekostet, meist Landarbeiter und Hirten. Mindestens 24 weitere seien verletzt worden, erklärten die Behörden am Mittwoch.

Die meisten Opfer meldete der Bundesstaat Bihar. Dort starben 57 Menschen. Gewitter und Monsunregen brachen über 14 Bezirke herein. Unter den Toten waren mindestens acht Hirten, die mit Schafherden im Freien waren. Auch etliche Tiere wurden getötet.
Im benachbarten Staat Jharkhand fielen zehn Menschen Blitzschlägen zum Opfer, in Uttar Pradesh im Norden sechs und in Maharashtra ein weiterer, wie die Polizei mitteilte.

Während der Regenzeit von Juni bis September kommt es in Indien immer wieder zu Todesfällen durch Blitze, mindestens 2000 pro Jahr waren es laut amtlicher Statistik seit 2005.