Zahl der Toten nach Tornado in China steigt

Welt / 24.06.2016 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Am Tag nach den schweren Unwettern in Ostchina zeigt sich das ganze Ausmaß der Verwüstung.  Foto: AP
Am Tag nach den schweren Unwettern in Ostchina zeigt sich das ganze Ausmaß der Verwüstung.  Foto: AP

Peking. Einen Tag nach den Tornados und Unwettern in Ostchina ist die Zahl der Toten auf 98 gestiegen. Rund 800 Menschen seien verletzt worden, berichtete am Freitag die Nachrichtenagentur Xinhua. Das stürmische Wetter, begleitet von Hagelschauern und heftigen Niederschlägen, verwüstete am Donnerstag einen ganzen Landstrich bei der Stadt Yancheng in der Provinz Jiangsu nördlich von Shanghai. Einige Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht. Teilweise waren nur noch Trümmer, Holzbalken und Ziegelsteine zu sehen. Der Sturm schleuderte Autos umher, entwurzelte Bäume und stürzte Masten um. Trümmer flogen umher, Straßen waren blockiert. Die Stromversorgung in mehreren Orten wurde unterbrochen. Verletzte wurden in überfüllten Krankenhäusern und Notunterkünften versorgt. Extreme Wetterbedingungen waren besonders aus den Gemeinden Funing und ­Sheyang vor den Toren der Stadt Yancheng gemeldet worden. Die Windböen erreichten dort Geschwindigkeiten bis zu 125 Stundenkilometer.