Heftige Waldbrände wüten in Kalifornien

Welt / 24.07.2016 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Los Angeles. Zwei Waldbrände haben in Kalifornien Tausende Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Hunderte Feuerwehrleute waren am Sonntag im Einsatz, um die beiden Brandherde nahe Los Angeles und knapp 500 Kilometer nördlich bei Monterey unter Kontrolle zu bekommen. In dem betroffenen Gebiet in Santa Clarita nördlich von Los Angeles wurde in einem ausgebrannten Auto die Leiche eines Mannes entdeckt. Unklar war, ob er in den Flammen umkam. Nichts deute auf ein Gewaltverbrechen hin, sagte das zuständige Sheriffbüro.

Vor den Flammen in den strohtrockenen kalifornischen Hügeln nördlich von Los Angeles brachten sich Tausende Menschen in Sicherheit, auch in dem Gebiet in Santa Clarita, wo die Leiche gefunden wurde. Bis Sonntag hatte sich der Brand auf rund 80 Quadratkilometer ausgebreitet, begünstigt durch extreme Hitze und Winde, die am Nachmittag laut Wetterdienst Geschwindigkeiten bis zu 25 Kilometer pro Stunde erreichen sollten. Genaue Angaben über Schäden oder zerstörte Häuser lagen zunächst nicht vor.

Die Flammen fraßen sich auch durch geräumte Viertel und Gebäude. Die Gegend sei immer noch nicht sicher, betonte ein Sprecher. Einen großen Waldbrand gab es auch in der Bergregion nördlich des Big Sur knapp 500 Kilometer entfernt von Los Angeles.