Attacke von Reutlingen war eine Beziehungstat

25.07.2016 • 20:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für die in Reutlingen getötete 45-jährige Polin wollen ihre Landsleute am Samstag einen Trauermarsch in der Stadt organisieren. Foto: AP
Für die in Reutlingen getötete 45-jährige Polin wollen ihre Landsleute am Samstag einen Trauermarsch in der Stadt organisieren. Foto: AP

Reutlingen. Der mutmaßliche Gewalttäter und das Opfer der Bluttat von Reutlingen (Baden-Württemberg) waren ein Paar. Der 21 Jahre alte Tatverdächtige habe eigenen Angaben zufolge eine Beziehung mit der 45 Jahre alten Frau gehabt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montagnachmittag mit.

Beide waren in einer Gaststätte angestellt und kannten sich von der Arbeit. Bei der Vernehmung des 21-Jährigen hätten sich Hinweise auf psychische Auffälligkeiten ergeben. Ob darin das Motiv für die Bluttat vom Sonntag zu suchen ist, sei unklar. Nach einem Streit hatte der 21-Jährige seiner Freundin mit einem 60 Zentimeter langen Dönermesser auf den Kopf geschlagen und sie tödlich verletzt. Auf seiner Flucht verletzte er mit dem Messer weitere Menschen. Die fünf Verletzten standen nach bisherigen Ermittlungen in keiner Beziehung zu dem Täter. Er ist in Haft.