Papst feiert Messe in Wallfahrtsort

Welt / 28.07.2016 • 22:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schrecksekunde: Papst Franziskus ist zu Beginn der Messe gestürzt. Der 79-Jährige hielt aber kurz darauf augenscheinlich unverletzt die Predigt. 
Schrecksekunde: Papst Franziskus ist zu Beginn der Messe gestürzt. Der 79-Jährige hielt aber kurz darauf augenscheinlich unverletzt die Predigt. 

Tschenstochau. Papst Franziskus hat am zweiten Tag seiner Polen-Reise den Wallfahrtsort Tschenstochau besucht und vor der Schwarzen Madonna gebetet. Am Nationalheiligtum Polens jubelten ihm am Donnerstag Zehntausende fähnchenschwenkende Pilger zu, die auch an der anschließenden Messe teilnahmen. Der Gottesdienst war dem 1050. Jahrestag der Christianisierung Polens gewidmet. Diese wird traditionell mit der Taufe von Fürst Mieszko I. im Jahr 966 angesetzt.

Einen kurzen Schrecken jagte der Papst den Pilgern ein, als er zu Beginn der Messe stolperte und stürzte. Der 79-Jährige konnte sich jedoch mit Hilfe von zwei Begleitern rasch wieder aufrichten und hielt anschließend augenscheinlich unverletzt die Predigt. Dabei prangerte das Oberhaupt der katholischen Kirche das Streben nach Einfluss und Macht an und ermutigte die Menschen, sich wie Gott „klein“ zu machen, Demut zu zeigen sowie Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu praktizieren.