Kugelblitz tötet Siebenjährigen

18.08.2016 • 20:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Moskau. Ein seltener Kugelblitz hat nach Behördenangaben im hohen Norden Russlands einen Siebenjährigen in einer Jurte getötet. Das Unglück ereignete sich auf der Jamal-Halbinsel nördlich des Polarkreises. Der leuchtende Blitz sei in die Hütte gerollt, wo ein Hund nach ihm geschnappt habe. Beim Kontakt mit dem Kugelblitz kamen demnach der Bub und der Hund ums Leben, zwei Mädchen erlitten Verbrennungen.

Als Kugelblitz wird eine kugelförmige Leuchterscheinung meist nahe einem oder während eines Gewitters und vorwiegend in Bodennähe bezeichnet. Das Phänomen wird seit Jahrhunderten immer wieder beschrieben. Eine anerkannte Erklärung gibt es bisher jedoch nicht.