SOS-Nachricht im Sand rettet Gestrandete

28.08.2016 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Acht Tage lang harrte das Paar auf der Insel aus. Foto: ap
Acht Tage lang harrte das Paar auf der Insel aus. Foto: ap

Hagåtña. Mit einem Hilferuf im Sand haben zwei in Mikronesien gestrandete Seeleute auf sich aufmerksam gemacht. Die Buchstaben „SOS“ am Strand wurden aus der Luft von der Mannschaft eines US-Navy-Flugzeugs gesichtet, die daraufhin die Rettungskräfte alarmierte, wie der Sender CNN unter Berufung auf die Küstenwache der Insel Guam berichtete.

Acht Tage auf Insel

Die beiden Gestrandeten, ein Mann und eine Frau mittleren Alters, hätten bereits acht Tage lang mit „begrenzten Vorräten und ohne Notfallausrüstung an Bord“ auf der Insel ausgeharrt, bevor sie am Wochenende zum Atoll Nomwin im Zentralpazifik gebracht worden seien.

Die Küstenwache hatte demnach einen Bericht über ein 5,5 Meter langes Schiff erhalten, das mit zwei Menschen an Bord seit dem 19. August vermisst wurde. Das Schiff hatte die Insel Weno zwei Tage zuvor Richtung Tamtam verlassen, wo es jedoch nie ankam.