MH17 von russischer Rakete abgeschossen

Welt / 28.09.2016 • 23:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Beim Absturz der Boeing starben alle 298 Insassen. Das Flugzeug war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Foto: Reuters
Beim Absturz der Boeing starben alle 298 Insassen. Das Flugzeug war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Foto: Reuters

Nieuwegein. Die im Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossene Passagiermaschine der Malaysia Airlines ist nach Erkenntnissen internationaler Ermittler von einer Buk-Rakete russischer Bauart getroffen worden. Die Rakete sei von dem von Rebellen kontrollierten Dorf Perwomajsk aus abgefeuert worden, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Sie sei zuvor von Russland aus in die Ukraine gebracht worden. Anschließend sei die Abschussvorrichtung wieder nach Russland zurücktransportiert worden. Die Regierung in Moskau wies die Version der Ermittler zurück. Vor Beginn der Pressekonferenz erklärte sie, zur Zeit des Unglücks sei keine Rakete von dem Gebiet aus abgeschossen worden. Das gehe aus russischen Radarbildern hervor.

Die Ermittler gaben an, sie hätten keinen Zugang zu russischen Radarbildern gehabt. Sobald diese vorlägen, würden sie untersucht, hieß es.