Tschuri-Mission wurde nun offiziell beendet

Welt / 30.09.2016 • 22:50 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Letzte Nahaufnahmen vom Kometen „Tschuri“ sendete am Freitag die Sonde Rosetta, ehe sie auf dem Schweifstern aufschlug.   Foto: AFP
Letzte Nahaufnahmen vom Kometen „Tschuri“ sendete am Freitag die Sonde Rosetta, ehe sie auf dem Schweifstern aufschlug.  Foto: AFP

Darmstadt. Nach zwölf Jahren im All ist die Raumsonde „Rosetta“ wie geplant auf  „Tschuri“ aufgeprallt. Damit hat die Europäische Raumfahrtagentur Esa am Freitag ihre historische Weltraum-Mission zu einem Kometen abgeschlossen. Die Mission mit der Sonde „Rosetta“ sei ein für alle Mal beendet, sagte der Chef des Esa-Flugbetriebs, Paolo Ferri, in Darmstadt: „Sie bleibt in der Kälte für immer und ewig.“ Geplant war, dass sich „Rosetta“ beim Aufsetzen auf den 720 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Kometen ausschaltet.

Die Raumsonde hatte mehrere Instrumente an Bord, mit denen der Komet erforscht worden war. Österreichische Forschungsinstitute und Unternehmen waren an der  Mission beteiligt. In Schweifsternen stecken die wohl ältesten Reste aus der Zeit vor 4,6 Milliarden Jahre, in der sich das Sonnensystem bildete.