Tausende nach Beben in Notunterkünften

Welt / 09.12.2016 • 22:27 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bei dem Erdbeben der Stärke 6,4 kamen über 100 Menschen ums Leben, mindestens 800 wurden verletzt.  Foto: AP
Bei dem Erdbeben der Stärke 6,4 kamen über 100 Menschen ums Leben, mindestens 800 wurden verletzt.  Foto: AP

Jakarta. In Indonesien sind nach dem starken Erdbeben die ersten Hilfslieferungen in den betroffenen Bezirken auf der Insel Sumatra eingetroffen. Helfertrupps suchten unterdessen unter den Trümmern nach weiteren Überlebenden. „Es ist ein Wettlauf mit der Zeit“, sagte der Sprecher der Katastrophenbehörde, Sutopo Nugroho.

Die Hilfsorganisation Oxfam verteilte Hygiene-Artikel und Plastikplanen, damit die Menschen ihre beschädigten Häuser wenigstens notdürftig abdecken konnten.

Rund 3000 Menschen verloren ihre Bleibe, wie der Sprecher der Katastrophenbehörde weiter erklärte. Insgesamt waren 10.000 Menschen in Notunterkünfte in Moscheen und Schulen geflohen. Sie fürchteten, dass ihre Häuser weiteren Nachbeben nicht standhalten würden. Mehrere Hundert Häuser seien bei dem Erdbeben zerstört oder beschädigt worden, sagte Sutopo.