Smog raubt in China Millionen den Atem

Welt / 26.01.2017 • 22:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Viele Chinesen versuchen sich mit Atemmasken gegen die schlechte Luft zu schützen. Foto: AFP
Viele Chinesen versuchen sich mit Atemmasken gegen die schlechte Luft zu schützen. Foto: AFP

Peking. Starker Smog hat viele Städte im Norden und Nordwesten Chinas heimgesucht. Ein grauer Schleier verdunkelte am Donnerstag die Hauptstadt Peking. Der Index für den gefährlichen Feinstaub stieg in der Metropole auf „gefährliche“ Werte von mehr als 400 Punkten. In Xining, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Qinghai, wurden sogar 999 Punkte gemessen – das entspricht dem 40-Fachen des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwertes. Trotz der schlechten Luft verhängten die Pekinger Behörden nur „Alarmstufe Blau“, die dritthöchste Warnschwelle. Es wurde gehofft, dass eine Kaltfront die Schadstoffe am Donnerstagabend wegweht.

Die Chinesen begrüßen in der Nacht auf Samstag das Jahr des Hahnes. Wegen der Luftverschmutzung und aus Sicherheitsgründen schränkten die Behörden den Absatz von Feuerwerk ein.