Chile bekommt Brände langsam in den Griff

30.01.2017 • 21:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Feuerwehrmann geht gegen die verheerenden Flammen vor. Einige der Brände sind anscheinend unter Kontrolle. Foto: Reuters
Ein Feuerwehrmann geht gegen die verheerenden Flammen vor. Einige der Brände sind anscheinend unter Kontrolle. Foto: Reuters

Santiago de Chile. Im Kampf gegen die schweren Waldbrände in Chile gibt es anscheinend erste Fortschritte. Die Forstbehörde Conaf meldete, dass von insgesamt 124 Bränden elf gelöscht und 55 unter Kontrolle seien. Die restlichen würden noch bekämpft. Die Gesamtfläche gab die Behörde mit rund 3665 Quadratkilometern an, was etwa der vierfachen Fläche von Berlin entspricht.

Conaf-Direktor Aaron Cavieres sagte, dass die weitere Entwicklung sehr vom Klima abhänge. „Aber das bis jetzt Schlimmste, das Größte, was wir bisher gesehen haben, haben wir hinter uns“, zitierte ihn die chilenische Presse. Die Brände, die vor allem im mittleren Süden des Landes wüten, der sich über 4000 Kilometer entlang der Westküste Südamerikas erstreckt, gelten als die schlimmsten in der Geschichte Chiles. Elf Menschen sind bisher in den Feuern ums Leben gekommen.