Entdeckung in Atomruine

30.01.2017 • 21:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

fukushima. Fast sechs Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist der Betreiberkonzern möglicherweise erstmals geschmolzenem Brennstoff auf die Spur gekommen. Wie Tepco am Montag bekannt gab, zeigen Kameraaufnahmen eine schwarze Masse unter dem havarierten Reaktor Nummer 2. Sollte sich dies bestätigen, wäre dies ein wichtiger Schritt bei den Bemühungen um einen Rückbau der Anlage, hieß es. Eine vollständige Stilllegung wird 30 bis 40 Jahre dauern. Über den Verbleib der Brennstäbe herrscht keine volle Klarheit.

Am 11. März 2011 hatte ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein Tsunami im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi einen Gau verursacht.