70.000 Griechen wegen Kriegsbombe evakuiert

Welt / 12.02.2017 • 22:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Viel ungünstiger hätte die 153-Kilogramm-Sprengstoffbombe nicht liegen können: in fünf Meter Tiefe, neben einer Tankstelle. AP
Viel ungünstiger hätte die 153-Kilogramm-Sprengstoffbombe nicht liegen können: in fünf Meter Tiefe, neben einer Tankstelle. AP

Thessaloniki, Athen. Neue Erfahrung für viele Griechen: Eine nicht explodierte Weltkriegsbombe hält Millionen Menschen in Atem. Bevor sie entschärft werden kann, müssen ganze Stadtteile der Großstadt Thessaloniki evakuiert werden. Mehr als 70.000 Menschen mussten am Wochenende mehrere Stunden lang ihre Häuser und Wohnungen in dicht bewohnten Stadtteilen im Westen der nordgriechischen Hafenstadt verlassen. Es war die größte Evakuierungsaktion des Landes in Friedenszeiten, teilten die Behörden mit.

Die Entschärfungsaktion war erfolgreich. „Aufatmen! Der Zünder der Bombe ist entfernt“, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag schließlich. Eine Sondereinheit des Heeres hatte die schwierige Aktion um die Mittagszeit beendet. Die Einwohner konnten am späten Nachmittag in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.