Lokführer kommt bei Kollision ums Leben

Welt / 14.02.2017 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Frontalzusammenstoß zweier Züge fordert in Luxemburg ein Todesopfer und drei Verletzte. Foto: AFP
Frontalzusammenstoß zweier Züge fordert in Luxemburg ein Todesopfer und drei Verletzte. Foto: AFP

Luxemburg. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Züge im Süden Luxemburgs ist am Dienstag ein Lokführer getötet worden. Ein von ihm gesteuerter Personenzug war am Morgen zwischen Bettemburg und dem französischen Zoufftgen gegen einen entgegenkommenden Güterzug geprallt. Eine Schaffnerin wurde leicht verletzt, ebenso wie der Lokführer des Güterzugs. Am Nachmittag gab es erste Erkenntnisse zur Unfallursache: Der Lokführer des Personenzugs hatte ein rotes Haltesignal überfahren, teilte die luxemburgische Bahngesellschaft CFL mit. Wie das geschehen konnte, müsse noch untersucht werden. Der gut 300 Meter lange Güterzug sei aus Frankreich gekommen, der kurze Personenzug war in Richtung Frankreich unterwegs. Der Lokführer des Güterzugs kam mit leichten Verletzungen davon, weil er sich vor dem Crash in den hinteren Teil der Lok gerettet hatte.

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