Trinkwasser-Notstand nach Unwetter in Chile

Welt / 27.02.2017 • 22:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Menschen in Chile versorgen sich mit Notrationen an Trinkwasser, das nach Unwettern knapp ist. Foto:AFP
Menschen in Chile versorgen sich mit Notrationen an Trinkwasser, das nach Unwettern knapp ist. Foto:AFP

Santiago. Bei schweren Überschwemmungen in Chile sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 19 Menschen gelten als vermisst, wie der Katastrophendienst Onemi in seinem letzten Bericht am Sonntagabend mitteilte. Die Zahl der Toten wurde darin von zunächst vier nach unten auf drei korrigiert. 377 Menschen sind in den Bergregionen des Landes von der Außenwelt abgeschnitten, nach Medienberichten sind rund 1,4 Millionen Einwohner vor allem in der Region um die Hauptstadt Santiago ohne Trinkwasser.

Das Land meldete über das gesamte Wochenende heftige Niederschläge in mehreren Andenregionen. Dabei verschmutzten Erdrutsche den Fluss Maipo nahe Santiago und führten zu Unterbrechungen bei der Wasserversorgung. Wegen der Notlage sollten vielerorts die Schulen am Montag geschlossen bleiben.